Nachgedacht

Nur so ein paar Gedanken.

Es geht in folgendem Text nicht um das Arbeiten, und doch geht es um die Arbeit.

Ich liebe meine, sie macht mir Spaß ob es nun um die Tätigkeit die ich ausübe als solches geht oder das Unternehmen in dem ich Arbeite.

Wenn man das Wort „Arbeit“ bei Google eingibt erscheinen etwa 234000000 Treffer, wenn man das Wort „Freizeit“ als  Antonym zu „Arbeit“ also Arbeitsfreie Zeit eingibt dann gibt es 377000000 Treffer.

Machen Wir doch etwas Richtig?

Wie Definiert man „Viel Arbeit“ – wenn dann doch über „wenig Freizeit“.

Soweit so klar.

Wenn man nun aber eine Arbeit (Definition nach dem Sozialwissenschaftlichen Gesichtspunkt der Erwerbsarbeit) ausführt. Sprich man ist jemand, der „Arbeiten geht“ dann bedeutet das doch nicht, das man wenn man „Viel Freizeit“ hat das man „wenig Arbeit“ hat.

Man nimmt sich ja die Freizeit. Also man legt fest“ das ist jetzt meine freie Zeit“.

Wobei. Man hat ja immer was zu tun. Sachen und so, hier gucken da machen dort noch mal feucht langfeudeln.

So liegt doch der Unterschied zwischen dem „nur“ auf diesem Planeten existieren und dem wirklichen Leben im Umgang mit der freien Zeit. Was nutzt den viel Arbeit jetzt für viel Freizeit später?

Der Planet ist groß, die Zeit auf ihm endlich. So Viel zu sehen, soviel zu greifen, zu bestaunen, zu schmecken darüber diskutieren den kopf schütteln nicht zu verstehen.

Nicht nur das Monumentale auch das kleine, die ersten Schritte vom Nachwuchs… (doch eher Monumental), gutes Essen, einen Elefanten berühren (interner Scherz), sich als Renntier/Hirsch/Esel verkleiden, quer durch Asien laufen, viel Lachen…

Wenn man darauf verzichtet nur um zu arbeiten, dann ist da ja später gar nichts an das man zurückdenken kann. Wenn man dann später viel Freizeit hat.

Dann war ja davor „nur Arbeit“.

Dann weis man ja nicht wie sich Freizeit anfühlt. Man war ja nie mit dabei, da war ja immer „nur Arbeit“.

Und das Zurückerinnern fällt dann immer so schön leicht. „ Nein da war ich nicht dabei, da war ich Arbeiten“, „ Nein das habe ich nicht gesehen, da war ich Arbeiten“, „Ja Ja hatte ich immer vor, aber du weist ja die Arbeit“

Es gibt das Sprichwort „Zeit ist Geld“ Was hilft es wenn das Geld dir die Zeit nimmt. Also das erwirtschaften des Geldes, dir deine endliche Zeit auf  dem Runden Ding stiehlt.

Die zynische Filmfigur „Dr. House“ aus der gleichnamigen US Serie hat ein schönes Zitat in den Mund gelegt bekommen: „Arbeite klug, nicht hart“

Das würde ich Unterschreiben.

Gehört den nicht auch der Bewusste Umgang mit der Freizeit zu einer besseren, einer Zivilisierten Marktwirtschaft?

Der Begriff Leben ist ja nur die Verpackung, aus seinem Inhalt speisen sich die Erinnerungen unseres zukünftigen Ichs. Wir legen heute den Grundstock für Erinnerungen die wir später haben werden. Natürlich gehört zum Leben auch das Arbeiten und auch hier entstehen Erinnerungen (bei mir außerordentlich viele gute @guido&marco).

Worum es doch aber geht ist die Diversität der Erinnerungen.

Wer keine Freizeit hat erlebt nichts in eben dieser, ergo er hat keine Erinnerungen außer die Arbeit.

Uff.

Auch weite Strecken im Sand laufen kann Arbeit sein :)

Genug der Buchstaben, nach drei Wochen Urlaub merke ich, ich muss zurück sonst zerbreche ich mir noch weiter das Hirn über solche Sachen, freue mich schon auf die Arbeit.

beach

Schönes Bild  Ina

Danke

PS. Das Gegenteil vom Gegenteil hebt das Gegenteil auf!

In diesem Sinne.

Ahoi

Florida Tobi

sorry

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Kunst ist etwas, was so klar ist, dass es niemand versteht. » Karl Kraus